Ahoi 2013 die Erste

Ihr Lieben,

Es geht wieder los mit den Ahois, genauso wie letztes Jahr. Gleichzeitig Generalprobe fürs nächste Jahr, bis dahin dann hoffentlich über eine Website.
Samstag, 29. sind wir in Dortmund gestartet und haben in Lelystad noch schnell den Aldi leergekauft. Schweißtreibend alles an Bord gewuchtet und verstaut, man glaubt gar nicht, was in so ein Schiff alles reingeht. Allerdings nächtige ich in der Vorschiffskabine in Gesellschaft des Dinghis und eines Vorsegels, naja, die meckern wenigstens nicht, wenn ich schnarche…
Nachmittags um vier haben wir die Leinen losgeschmissen und sind erst mal bis Amsterdam gesegelt. Der Plan war, im Sixthaven mitten in Amsterdam zu übernachten. Den hatten aber außer uns auch noch ein paar andere Leute, denn als wir um acht Uhr abends dort ankamen, hätte man den gesamten Hafen trockenen Fußes überqueren können, so vollgestapelt war der.
Also weiter auf dem Ij, dem Verbindungskanal zur Nordsee bis Ijmuiden. Dort hatten wir nachts um halbelf die Schleuse für uns allein und lagen um elf fest in der Marina. Suppe und Tee gabs schon unterwegs, es war nämlich ganz schön frisch, also nur noch ein Anlegerschnaps (danke Ana) und ab ins Bett.
Für Sonntag war moderater Wind aus der falschen Richtung angesagt, nämlich genau der, in die wir wollten. Wie das dieses Jahr so ist mit den Wettervorhersagen, stimmt zwar die Windrichtung, aber nicht die Windstärke. Es war mal wieder mehr, statt 12 Knoten wurden es dann doch 21 mit entsprechender Welle. Blöd, wenn man dagegen ankreuzen muss, aber was soll’s, abends um acht haben wir müde, aber glücklich in Scheveningen festgemacht. Immerhin hat die Sonne geschienen.
Heute dann ein “ Ruhetag“ ich hab schließlich Urlaub! Mit der Straßenbahn von Scheveningen nach Den Haag und weiter nach Delft zum Sightseeing. War schön und jetzt tun mir die Füße weh, Wanderabzeichen Nummer eins hätten wir gemacht.
Toll in Den Haag ist die Mischung aus alter Backsteinarchitektur, Kirchen und hypermodernen Hochhäusern, man glaubt es nicht, aber es passt. Die Bevölkerung ist ausgesprochen multikulti, es gibt ein Chinatown und ein Transvaal Quartier, viele Muslimas mit Kopftuch, Slums und Botschaftsviertel. Die amerikanische Botschaft sieht runtergerissen genauso aus wie die in München. Sogar die Straßenbahnlinien von Schevenigen aus sind verschieden, die Linie eins fährt eine wunderbare Touriroute und die Linie elf ist für die Malocher…
Genug für heute, morgen geht’s um sieben Uhr morgens los ( Urlaub?) nach Belgien.
Bald mehr ( Meer ) von Florentine mit Kathrin und Peter
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