Gast-Ahoi: Wunderbare Tage mit Florentine, Kathrin und Peter!

Unser Freund und Gastautor Bernd im interkulturellen Dialog mit der kubanischen Bevölkerung

Unser Freund und Gastautor Bernd im interkulturellen Dialog mit der kubanischen Bevölkerung

Da war erst das quirlig chaotische und sehr lebendige Havana. Eine Stadt voller Extreme. Bräsiger Spätkolonialismus und bittere Armut immer nur wenige Meter voneinander entfernt. Hier das gediegene Tabak-Hotel und dort der Handwerker, der in seinem dunklen Kabuff aus alten Blechen neue Küchengeräte dengelt. Man weiß sich zu helfen! Und immer karibische Quirligkeit in der Luft und auf der Straße, knallbunte Gewänder, knappeste Shorts und Tops, ob der Sozialismus überlebt? Ungewiss. Die Kubaner gewiss.

Dann Beginn der Reise, immer Wind auf die Nase, deshalb sehr viel mit Nannis Unterstützung. Der erste Ankerplatz nach 300 Seemeilen vor der Isla de la Juvenidud (Insel der Jugend). Und dort wieder der komplett nervende kubanische Zoll, Guarda Frontera. Wichtighansel, die immer wieder das Gleiche und mit stoischer Gelassenheit in gleicher Gründlichkeit kontrollieren. Eine ständige Fortsetzung des Abenteuers zur Visaverlängerung in der Immigración.

Dann Anlauf zum 120 Seemeilen-Schlag nach Cayo Largo. Ein Monster-Ritt bei 30-35 Knoten gegenan. Die arme Florentine wurde immer wieder mit Urgewalten in die Wellentäler geknallt. Und kurz nach meiner Hundewache Aufregung im Cockpit. Der Diesel ist so gut wie alle! Also Segel setzen. Ich war dabei ein Totalausfall, völlig übermüdet und wusste nicht mehr wo oben und unten ist. War aber kein Problem, die beiden haben das mit einer beeindruckenden Souveränität zu zweit gehandelt. Ich war schwer beeindruckt von der unglaublichen Erfahrung und dem Können der beiden. Fantastisch eingespielt und alles lässig und unaufgeregt ablaufend.

Zwischenstopp in einem geschützten Korallenriff im Canal de Rosario. Drei starkwindige aber schöne Badetage, bis der Wind etwas nachließ, dann ging es wieder weiter Richtung Cayo Largo. Natürlich immer noch Wind auf die Nase. Also wieder ein heftiger Ritt, aber dafür nur fünf Stunden.

Cayo Largo. Das ist die Karibik, wie sie im Buch steht, Palmen, Sandstrände, Strandbar. Noch zwei herrliche Urlaustage in der Marina. Skat spielen, Mojito und relaxen.

Jetzt in wenigen Stunden geht mein Flieger zurück nach Varadero. Hoffentlich! War schwer, dem Hafenmeister das Ticket aus den Rippen zu leiern.

Fazit: Herrlich! Vielen, vielen Dank, Florentine, Kathrin und Peter!

Text und Fotos: Bernd Sielaff

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