Gastahoi: Das erste Kind an Bord der Florentine

Viktor beim Sonnenaufang am Strand

„Mama, echt? Ich bin das erste Kind auf der Florentine?“ Unser dreieinhalb-jähriger Viktor ist begeistert von dieser Tatsache. Kathrin und Peter, die Eltern von Viktors Patenonkel Moritz holen uns von der Fähre ab und Viktor ist sofort Feuer und Flamme. Kein Wunder – Großeltern-Übung haben die beiden ja. Und ein echtes Segelboot auf dem man schlafen kann. „Unter Deck“, wie Viktor ganz eifrig gleich Kathrin erklärt. Passt – die Sache ist geritzt.

Unsere österreichischen Freunde Martina und Barney mit ihrem Sohn Viktor

Sandige Küsse: Mhhh, lecker!

So starten wir in unseren ersten gemeinsamen Segelurlaub mit Kind. La Gomera bietet dafür sicher einiges – in der Woche, die wir da waren, auf jeden Fall eins: wenig Wind. Also genau richtig zum Segeln mit Kleinkind. Nach ein paar Tagen Landurlaub, die wir mit Stadt- und Inselerkundung verbracht haben, geht’s am Montag endlich raus auf See.

Ein Muss auf jeder Gomera-Rundfahrt ist ein Stopp an der gläsernen Aussichtsplattform des Mirador de Abrante.

La Gomera BuMuV 07

Kathrin und Peter kann man auch mit kleinen Dingen erfreuen: ein Graffito mit den Initialen der Florentiner.

La Gomera BuMuV 10

Testfahrt mit dem Dinghi im Hafen, bevor es mit Florentine auf große Fahrt geht.

Und Tschüss…

Einweisung in die Grundlagen der Bordarbeit

Und gut Ausschau halten im Bug

Auch Mama Martina genießt die erste Ausfahrt mit Florentine.

Das Kind ist begeistert und lernt das Steuerrad zu bedienen. Wo ist backbord und wo steuerbord. Und … Klar zur Wende? Ist klar…. Peter schmunzelt hinter seinem Ipad, wenn Vater und Sohn die sechste Wende in Folge drehen. Kathrin, schwer am Stricken, meint nur… jo mei 😉

Da geht’s lang. „Aye, Aye, Käpt’n!“

 

Kleine Seemannschaft von Vater und Sohn: Und so wird eine Leine richtig aufgeschossen…

Florentine liegt im Hintergrund sicher vor Anker, und am Strand gibt es ein Eis. So kann man es aushalten.

Der Klassiker: Kinder verbuddeln am Strand. Preisfrage: Wer hat mehr Spaß, die Eltern oder das Kind?

Eine aufregende Nacht vor Anker mit Sternenhimmel wie im Film, einem orangefarbenen Eier-Mond und AuaAua-Vögeln, Kuscheln unter Deck mit der Erkenntnis „Mami, das schwankt so schön… Und hör mal, was rauscht da?“ – Ja, Seglerromantik eines Kindes. Doch nicht nur das, auch Mama und Papa erholen sich. Mutter aufgrund anderer Umstände eher mit Lesen und guten Gesprächen. Vater auch gerne bei einigen Gläsern Bier und Schnaps, abwechselnd mit Kathrin und Peter – gerne auch bis spät in die Nacht.

Viktor hat schnell Freundschaft mit einem französischen Stegnachbarn geschlossen, der offensichtlich eine ganze Verkleidungskiste für Kinder spazieren fährt.

Ein weiteres Highlight: Viktors Schatzsuche. Dank Kathrins Einsatz eines echten Schatzes gabs zur Story der Eltern auch ein Ergebnis. Zu finden am schwarzen Sandstrand hinter den Felsen. O Mann – echte Segler, echte Schätze. Eindeutig eines der vielen Highlights in Viktors Urlaub. Die Landausflüge, vom Segelboot aus mit dem Dinghi sind sowieso besonders toll. Nicht nur wegen dem kleinen Boot, das auf Viktor eine besondere Faszination ausübt, sondern auch das Bananen pflücken mit Opa Peter oder das Sandspielen und Wellenhüpfen mit Mama oder Papa.

Schatzsuche erfolgreich beendet. Mal schauen, was die Piraten dem kleinen Viktor so hinterlassen haben…

So eine Schatzsuche macht schrecklich müde.

Und dass man auf der Tischdecke des Lieblingsrestaurants mit Kathrin die allerschönsten Dinge malen kann ist fast noch besser, als all die Köstlichkeiten, die Miguel im El Pajar auftischt. Von Rochen und Moräne über Seranoschinken und Tintenfisch – ein kulinarisches Paradies für Vater und Sohn. Und unvergesslich, die regelmäßigen Ausflüge zum Fischefüttern mit Peter.

Beim Bemalen der (Papier-)Tischdecke vergeht die Wartezeit auf das leckere Essen im El Pajar wie im Fluge.

Viktor und Peter auf Hafenrundgang nach dem Fischefüttern.

Unser erster Segelurlaub mit Kind. Mit wenig Segeln weil wenig Wind. Aber viel Urlaub. Und genug Abenteuer für einen 3-jährigen. Und den wohl wunderbarsten Ersatz-Großeltern-Gastgebern, die man sich wünschen kann. Mit Tränen in den Augen stehen wir auf der Fähre nach Teneriffa, winken Kathrin und Peter und freuen uns, auf ein Wiedersehen.
Donkschee, eure Ösis
Barney und Martina mit Viktor

Servus, bis zum nächsten Mal!

 

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